Hygienekonzept für die Durchführung von Veranstaltungen angesichts des Coronavirus SARS-CoV-2 in der Fritz Thyssen Stiftung

Stand: Juli 2021

Im Zuge der Verbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 in Deutschland sind in der Fritz Thyssen Stiftung umfangreiche Maßnahmen ergriffen worden, um das Ansteckungsrisiko nicht nur der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stiftung, sondern auch das der Veranstalter und deren Gästen zu reduzieren, um damit den Erfordernissen der Coronaschutzverordnung des Landes NRW sowie des Arbeits- und Gesundheitsschutzes aller Rechnung zu tragen und den Veranstaltungsbetrieb schrittweise wiederaufnehmen zu können. Das Personal der Fritz Thyssen Stiftung ist diesbezüglich geschult und unterwiesen. Der Nutzer versichert, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der im Nutzungsvertrag genannten Veranstaltung mit dem Hygienekonzept der Fritz Thyssen Stiftung vertraut zu  machen, das Hygienekonzept umzusetzen und dessen Einhaltung zu überwachen. Folgende Punkte sind insbesondere zu beachten:

  • Kein Zugang zur Stiftung bei Krankheitssymptomen wie z.B. Fieber, Husten und Geruchsverlust, die Anzeichen einer Infektion mit dem Coronavirus sein können, bis der Verdacht ärztlicherseits aufgeklärt ist.
  • Teilnahme nur zulässig bei Vorlage eines Nachweises der vollständigen Impfung, der Genesung (nicht länger als sechs Monate) oder eines negativen Tests (nicht älter als 48 Stunden, bestätigt durch eine Teststelle)
  • Hygienische Handdesinfektion unmittelbar nach Betreten der Stiftung (Desinfektionsmittel steht im Eingangsbereich zur Verfügung)
  • Einhaltung des Mindestabstands von 1,5m wann immer möglich
  • Verpflichtung zum Tragen einer Atemschutzmaske des Standards FFP2 oder einer vergleichbare Maske (insbesondere KN95&N95) jeweils ohne Ausatemventil
  • Verpflichtung zur Beibehaltung des zugeordneten Sitzplatzes
  • Keine eigenhändige Desinfektion jeglicher Flächen in der Stiftung
  • Einlass frühestens einer halbe Stunde vor Veranstaltungsbeginn
  • Regelmäßige Belüftung in den Veranstaltungsräumen

Kontaktdatenerfassung und besondere Rückverfolgbarkeit

Das Erfordernis eines Mindestabstands von 1,5m zwischen Personen kann aufgehoben werden, wenn die Teilnehmerinnen und Teilnehmer während der Veranstaltung auf festen, ihnen zugeordneten Plätzen sitzen. Voraussetzung hierfür ist, dass mit Einverständnis der Teilnehmerinnen und Teilnehmer deren Kontaktdaten sowie die jeweils zugeordneten Sitzplätze erhoben werden. Hierzu bedarf es einer Voranmeldung der Gäste zu der jeweiligen Veranstaltung. Dem Nutzer wird vorab ein Sitzplan des entsprechenden Veranstaltungsraums übermittelt, den der Nutzer spätestens vor Beginn der Veranstaltung auszufüllen hat. Dieser ist bei wechselndem Teilnehmerkreis jeweils neu auszufüllen. Sollte ein Gast ohne Anmeldung an der Veranstaltung teilnehmen wollen und die Raumkapazitäten dies zulassen, ist der Nutzer verpflichtet, dessen Kontaktdaten in der Kontaktdatenliste zu erfassen und ihm einen festen Sitzplatz zuzuordnen. Der Nutzer ist verpflichtetdafür Sorge zu tragen, dass sich alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer an ihren zu geordneten Sitzplatz halten und diesen nicht – auch nicht temporär – ändern. Der Nutzer versichert, alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Vorfeld bzw. – bei kurzfristigen Teilnahmen im Zuge der Erfassung der Kontaktdaten des Gastes – auf angemessene Weise darauf hinzuweisen, dass die vollständige und ggf. aktualisierte Kontaktdatenliste aller teilgenommenen Gäste (inkl. Sitzplatzzuordnung) nicht nur beim Nutzer, sondern auch bei der Fritz Thyssen Stiftung unter Verweis auf § 6 Abs. 1 lit. d DSGVO sowie unter Einhaltung der einschlägigen datenschutzrechtlichen Bestimmungen für einen Zeitraum von vier Wochen gespeichert und nach Ablauf dieses Zeitraums gelöscht wird. Diese Kontaktdatenliste ist dem Veranstaltungsmanagement der Fritz Thyssen Stiftung vor Ende der Veranstaltung vorzulegen. Sollte eine Teilnehmerin oder ein Teilnehmer dem nicht zustimmen, ist die Teilnahme an der Veranstaltung ausgeschlossen.

Atemschutzmaske

Der Nutzer sowie die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind verpflichtet, während des Aufenthaltes in der Fritz Thyssen Stiftung grundsätzlich eine Atemschutzmaske des Standards FFP2 oder eine vergleichbare Maske (insbesondere KN95&N95) jeweils ohne Ausatemventil zu tragen. Während des Verzehrs von Speisen und Getränken kann die Maske abgenommen werden. Sollte eineTeilnehmerin oder ein Teilnehmer aus medizinischen Gründen von der Tragepflicht entbunden sein, ist ein entsprechender Nachweis vorzulegen. Dem Nutzer wird empfohlen, den Gästen in ausreichender Zahl Atemschutzmasken zur Verfügung stellen zu können.

Catering

Ein Catering ist gemäß der derzeit gültigen Coronaschutzverordnung NRW möglich. Der Gastronomiebereich wird regelmäßig desinfiziert und gereinigt. Bei der Bedienung an der Theke ist grundsätzlich darauf zu achten, den Mindestabstand einzuhalten und die Atemschutzmaske des Standards FFP2 oder eine vergleichbare Maske (insbesondere KN95&N95) jeweils ohne Ausatemventil nur während des Essens bzw. Trinkens abzunehmen.

Garderobe

Die herausgegebenen Garderobenmarken werden nach jeder Benutzung desinfiziert.

Hinweise

Bei Verstößen gegen das in dieser Anlage dem Nutzungsvertrag beigefügte Hygienekonzept behält sich die Fritz Thyssen Stiftung vor, ihr Hausrecht auszuüben und die Veranstaltung ggf. auch vorzeitig zu beenden sowie die zuständigen Behörden in Kenntnis zu setzen. Die Voraussetzungen zur Durchführung von Veranstaltungen in der Fritz Thyssen Stiftung werden gemäß den behördlichen Anordnungen und medizinischen Empfehlungen laufend angepasst. Ausdrücklich weisen wir darauf hin, dass sich die Fritz Thyssen Stiftung vorbehält, Veranstaltungen auch kurzfristig abzusagen, sollte das Infektionsgeschehen dies gemäß rechtlicher Bestimmungen bzw. der Einschätzung der Fritz Thyssen Stiftung erforderlich machen. Im Rahmen der Vertragsschließung hat der Nutzer zu versichern, das Hygienekonzept für die Durchführung von Veranstaltungen in der Fritz Thyssen Stiftung angesichts des Coronavirus SARS-CoV-2 einzuhalten und im Falle einer auch kurzfristigen Absage der Veranstaltung keine Schadensersatzansprüche gegen über der Stiftung geltend zu machen.